bionamics | Norddeutsches Bio-Pharma-Konsortium gewinnt Wettbewerb des Bundes

Norddeutsches Bio-Pharma-Konsortium gewinnt Wettbewerb des Bundes

Medienecho (Pressetext des Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, 30. September 2008)

Marnette: „Gute Nachricht für den Kampf gegen Multiple Sklerose“

NEU²

Gute Nachricht für den Kampf der Pharma-Industrie gegen Multiple Sklerose: Zu den drei am 30. September in Berlin gekürten Gewinnern im Biopharma-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gehört auch das norddeutsche Forschungs- und Industriekonsortium NEU². Ziel des Projekts ist die rasche Entwicklung neuer Medikamente gegen die bisher unheilbare chronische Erkrankung des Nervensystems. Das vom Kieler Unternehmen Bionamics GmbH geleitete Konsortium hat sich unter 37 Bewerbungen durchgesetzt und kann jetzt mit Fördermitteln in Höhe von bis zu 34,5 Millionen Euro rechnen.

Schleswig-Holsteins Wissenschaftsminister Dr. Werner Marnette bezeichnete den Sieg als einen sensationellen Erfolg für das Cluster Life Science Nord und den für den Pharma-Standort Norddeutschland: „Daran erkennt man, dass wir im Norden durchaus schon auf Augenhöhe mit den international führenden Hightech-Regionen agieren können“, sagte Marnette. Jetzt sei es wünschenswert, dass das Konsortium weiter wachse: „Ich hoffe, dass es gelingt, auch die Innovationskraft weiterer kleiner und mittelständischer Unternehmen im Norden einfließen zu lassen.“ Der Minister lobte in diesem Zusammenhang die Arbeit der Norgenta Norddeutsche Life Science Agentur GmbH, die die Bewerbung begleitet und unterstützt hatte.

Zu den acht auf die Medikamententwicklung spezialisierten Partnern von NEU² gehören neben der Bionamics GmbH das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die Evotec AG, die European ScreeningPort GmbH, Merck Serono, eine Sparte der Merck KGaA, MediGate GmbH, Cedrus Therapeutics Inc. und IP Bewertungs AG.

Der Biopharma-Wettbewerb ist Teil der Pharma-Initiative des Bundesforschungsministeriums, mit der die innovative Pharmaentwicklung in Deutschland wieder an die Weltspitze geführt werden soll. Insgesamt stehen für die drei Siegerkonsortien in den nächsten fünf Jahren 100 Millionen Euro zur Verfügung. In einer ersten Runde erhalten die Teams jeweils 20 Millionen Euro. Nach drei Jahren erfolgt eine Zwischenbewertung, nach der über die möglichen weiteren 40 Millionen Euro entschieden wird.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Harald Haase | Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr | Düsternbrooker Weg 94, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-4420 | Telefax 0431 988-4705

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